Die erste Bühne
Nun galt es in der "Mittleren Stubm" in "Deisl's Gasthaus", wie man den jetzigen "Kirchenwirt" damals noch nannte, eine Bühne zu bauen. Der Schmiedhäusler, Franz Moosgassner, ebenfalls vom
"Theatervirus" angesteckt, erledigte dies mit einigen Helfern - wohl für nicht viel mehr als ein herzliches "Vergelt's Gott!" - zur vollsten Zufriedenheit. Aus der Pappenfabrik Tietz in
Lengfelden wurde die Pappe für die Kulissen geholt; die Spieler Johann Karl und Leonhard Reischl, denen diese Aufgabe zuteil worden war, mussten dazu bei kaltem Winterwetter erst den leeren
Schlitten 15 Kilometer hin den beladenen dann ebensoweit zurück ziehen.
Zum Bemalen der Kulissen hatte man einen Bekannten des Buchhalters Hofmann gewinnen können.
Besonders beeindruckend war der Hintergrundvorhang mit Berchtesgaden und dem Watzmann. In nur drei Tagen waren Bühne und Kulissen fuer das Stück geschaffen, und das Spiel konnte beginnen.
Theatergruppe Koppl